Ein Gedicht
14. Dezember 2022
Gero, ein lieber Freund, hat mir gestern ein Gedicht geschickt von Frithjof Schuon:
Da draußen vor dem Tore,
Da bin ich gern allein,
Horch auf der Vögel Singen
In später Sonne Schein
Ich hab mich selbst verloren,
Weiß nicht mehr, wer ich bin;
Denn nur das Große Eine
Trag ich in meinem Sinn.
Doch sind so manche Dinge,
Die meiner Liebe wert;
Gott hat mein Herz zum Einen
In seinem Bild gekehrt.

Ein Specht bereitet sich auf den Winter vor. Zuerst sucht er sich einen toten Baum und beginnt, Löcher für die Eicheln zu bohren. Jedes Loch wird sehr sorgfältig gebohrt, denn wenn das Loch zu groß ist, können andere Vögel die Eichel leicht stehlen. Ist das Loch zu eng, kann die Nuss zerbrechen und verderben. Am Ende des Sommers ist die „Schmuckarbeit” des Spechts beendet. Zu diesem Zeitpunkt sind die Eicheln reif und haben ihren Platz im Baum gefunden. Der Stamm eines großen Baumes kann etwa 50.000 Eicheln aufnehmen, was dem Vogel einen zufriedenstellenden Winter beschert. telegram: @Bauerin_Lucy 👩🌾22

Als Jugendliche waren wir oft im Dachauer Bermuda-Dreieck und zwar in der Amperlust, bis heute ein griechisches Lokal mit Biergarten in einer alten Villa aus dem Jahr 1918 oder 1928. Kürzlich war ich mit Freunden wieder dort und entdeckte neue Bilder an der Wand, noch dazu Vogelbilder. Ekaterina, die Chefin, erklärte mir, dass sie den Putz weggeschabt haben und da sind die Bilder zum Vorschein gekommen. Sie sagte, dass die ganze Wand voll war mit Vögeln, nur leider war alles schon zu stark zerkratzt. Daraufhin hat sie diese zwei Bilder so gelassen und den Rest neu verputzt. Nun wundert mich nicht mehr, dass ich mich in diesem Haus immer so wohl gefühlt habe.

Wir haben mit Vogelpaten gemeinsam in Drößling zwei Starenkästen aufgebaut.Der rechte wurde bereits am nächsten Morgen um 6:17 inspiziert und für gut befunden. Der linke wurde am Tag danach bezogen. Jetzt ist dort richtiger Staren-Trubel und auch andere Vögel lassen sich seitdem vermehrt dort blicken.







